Ein Gedanke zu Beginn

Das Erleben der natürlichen Umgebung im ursprünglichen Zusammenspiel mit unseren Hunden ist für
uns die Grundvoraussetzung für die Erlangung einer längst wieder notwendig gewordenen Achtung für die Schöpfung und ihre Wunder.
Die wirkliche Natur des Menschen ist die Natur der Erde, in der kein Egoismus und kein Schubladendenken Platz haben. Erkennbar ist das aber nur für denjenigen, der bereit ist, sich aus der Bequemlichkeit zu lösen und dorthin zurückkehrt, woher unsere Kraft stammt:
ins Abenteuer.


Herbstliches Tschechien - Sedivacek-Dogtrekking 2008


Mensch und Hund

Beim Unterwegssein in der Natur verbinden sich Mensch und Hund im Idealfall zu einem Team. Sie laufen, erleben, atmen, hören, riechen und staunen vielleicht sogar gemeinsam, wenn auch wohl selten über die gleichen Dinge – ein Umstand, den jeder kennt, der mit seinem Hund schon in unbekanntem Terrain unterwegs war. Zu verschieden sind die Wahrnehmungsmuster von Mensch und Hund.
Dogtrekking und Mushing bedingen die Zusammenarbeit zwischen Zwei- und Vierbeinern. Dazu sind gemeinsam verbrachte Zeit, planvolles Training, Gespür für die Bedürfnisse des Teampartners und die Bereitschaft, gemeinsam auch eventuell an (psychische und physische) Grenzen zu gehen, unabdingbar.

Dies ist seit Jahrtausenden so, schon seit der Zeit, als Mensch und Hund als Jagdgefährten gemeinsam den Kampf ums Überleben in einer einerseits ernährenden, andererseits gefahrvollen Natur bestritten.


Sonnenuntergang auf dem winterlichen Stettner Berg


Zivilisationskrank

Aufgrund unserer naturfernen Lebensweise haben wir Menschen des 21. Jahrhunderts es geschafft, nicht nur uns selbst, sondern auch unsere Haustiere physisch und psychisch krank zu machen.
Verhaltensbehinderungen, Fettleibigkeit und vieles mehr beeinträchtigen nicht nur Zwei-, sondern oftmals auch Vierbeiner in ihrem Streben nach einem harmonischen, geglückten Leben. Sowohl die Spitzenreiter der Todesursachen bei Mensch und Hund als auch die häufigsten Gründe, warum Hilfe bei Psychotherapeuten oder Hundetrainern in Anspruch genommen werden muss, sind direkt auf falschen Umgang mit den natürlichen Bedürfnissen des Körpers und des Geistes zurückzuführen.

Sollte es gelingen, den Lebensstil beider Spezies mehr an die ursprünglichen Beschäftigungen anzunähern, so hätten viele Krankheiten ihren Schrecken verloren.

 
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 Christian Vajk  •  Schlossgasse 26  •  A-2100 Stetten