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Ein Gedanke zu Beginn
Das
Erleben der natürlichen Umgebung im ursprünglichen Zusammenspiel mit
unseren Hunden ist für
uns die Grundvoraussetzung für die
Erlangung einer längst wieder notwendig gewordenen Achtung für die
Schöpfung und ihre Wunder.
Die wirkliche Natur des Menschen ist
die Natur der Erde, in der kein Egoismus und kein Schubladendenken
Platz haben. Erkennbar ist das aber nur für denjenigen, der bereit
ist, sich aus der Bequemlichkeit zu lösen und dorthin zurückkehrt,
woher unsere Kraft stammt:
ins Abenteuer.
Mensch und Hund
Beim
Unterwegssein in der Natur verbinden sich Mensch und Hund im
Idealfall zu einem Team. Sie laufen, erleben, atmen, hören, riechen
und staunen vielleicht sogar gemeinsam, wenn auch wohl selten über
die gleichen Dinge – ein Umstand, den jeder kennt, der mit seinem
Hund schon in unbekanntem Terrain unterwegs war. Zu verschieden sind
die Wahrnehmungsmuster von Mensch und Hund.
Dogtrekking und
Mushing bedingen die Zusammenarbeit zwischen Zwei- und Vierbeinern.
Dazu sind gemeinsam verbrachte Zeit, planvolles Training, Gespür für
die Bedürfnisse des Teampartners und die Bereitschaft, gemeinsam
auch eventuell an (psychische und physische) Grenzen zu gehen,
unabdingbar.
Dies ist seit Jahrtausenden so, schon seit der
Zeit, als Mensch und Hund als Jagdgefährten gemeinsam den Kampf ums
Überleben in einer einerseits ernährenden, andererseits gefahrvollen
Natur bestritten.
Zivilisationskrank
Aufgrund
unserer naturfernen Lebensweise haben wir Menschen des 21.
Jahrhunderts es geschafft, nicht nur uns selbst, sondern auch unsere
Haustiere physisch und psychisch krank zu
machen.
Verhaltensbehinderungen, Fettleibigkeit und vieles mehr
beeinträchtigen nicht nur Zwei-, sondern oftmals auch Vierbeiner in
ihrem Streben nach einem harmonischen, geglückten Leben. Sowohl die
Spitzenreiter der Todesursachen bei Mensch und Hund als auch die
häufigsten Gründe, warum Hilfe bei Psychotherapeuten
oder Hundetrainern in Anspruch genommen werden muss, sind
direkt auf falschen Umgang mit den natürlichen Bedürfnissen des
Körpers und des Geistes zurückzuführen.
Sollte es gelingen,
den Lebensstil beider Spezies mehr an die ursprünglichen
Beschäftigungen anzunähern, so hätten viele Krankheiten ihren
Schrecken verloren.
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